Bäckerei Beiglböck

Ihre Bäckerei in Hochneukirchen


Herzlich willkommen auf der offiziellen HP der Bäckerei Beiglböck!

 

Die Bäckerei feiert heuer ihr 100 jähriges Jubiläum!

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Geschichte:

 

 


1912 gründete Johann Beiglböck sen. (geb. 1885) im Haus Hauptstraße 16 (Brodahaus) einen Bäckereibetrieb. Johann Beiglböck sen. stammte aus dem Haus Beiglböck (Lewold). Seine Gattin Theresia kam aus Herzogenburg. Das Geschäft befand sich dort, wo sich heute die Wohnung der Familie Dimnik befindet. Die Backstube und das Verkaufslokal hatten bescheidene Ausmaße. Dieses Haus war auch das Geburtshaus von Johann Beiglböck (geb. 1914) und seiner Geschwister Ernst, Karl und Theresia. Noch heute werden die Osterkipfel und Allerheiligenstriezel nach alten Rezepten des Hauses gebacken.

1926 wurde das Haus Hochneukirchen 60, heute Brunnenplatz 2, erbaut. Das Grundstück gehörte vorher zum Bauernhaus Henmüller. Es hatte sich noch kein Gebäude darauf befunden. Trotz Weltwirtschaftskrise und 2. Weltkrieg bildete die Bäckerei den Lebens-unterhalt der Familie Beiglböck.

Die Söhne des Johann Beiglböck sen., Ernst, Johann und Karl sind als Soldaten in den 2. Weltkrieg eingerückt. Von dort kehrte Karl nicht zurück, Johann wurde schwer verwundet und Ernst verlor ein Bein.

 

1950 heiratete Johann Beiglböck seine Theresia (geb. Pinter). Ein Jahr später wurde Waltraud geboren. 1954 übernahm Johann Beiglböck den Betrieb von seinem Vater und führte ihn bis 1979. 1954 wurde Johanna und 1959 Johannes geboren. 

 

Seine Frau Theresia war ihm eine wichtige Stütz in allen Bereichen des Betriebes. Sie hilft auch heute noch tatkräftig mit. Johann Beiglböck war auch langjähriger Feuerwehrhautpmann und Gemeinderat in Hochneukirchen.

 

Johann Beiglböck sen. musste das Brot noch mit der Kraxen ausliefern. Johann Beiglböck fuhr zuerst mit dem Hund und einem Wagerl ins „Gai“. Später wurde das Gebäck auf ein  Motorrad  und auch auf einen Pferdewagen geladen. Seit ca. 1956 wird mit dem Auto ins Gai gefahren.

In den „50-er“Jahren wurde 1 x in der Woche ein „Stör-Brotgebacken. Die Leute haben zu Hause das Brot gefertigt und dann zum Bäcker zum Backen gebracht

 

Bis 1961 wurde in einem Lehmofen gebacken. Dann ist ein gemauerter Etagenofen, der mit Öl beheizt wurde, errichtet worden. Drei Jahre später gestaltete man die Geschäftsfassade und auch das Geschäftslokal neu. Im Laufe der Jahre modernisierte man den Betrieb durch Zukauf neuer Maschinen.

 

1979 übernahm Johannes Beiglböck als jüngster Bäckermeister Niederösterreichs die Bäckerei und führte diese bis zu seinem tragischen Unfall im August 1992. Johannes (Hansi) war ein begeisterter Sportler. Von verschiedenen Ski-rennen brachte er viele Siegespokale nach Hause, die noch heute im Geschäft zu sehen sind.

Hansi kaufte 1983 einen neuen Öletagenofen und vergrößerte zweimal die Backstube. Ebenso wurde das Verkaufslokal umgebaut und neu eingerichtet. Im Jahr 1988 heiratet er Gabi Koger. Ein Jahr später wurde ihre Tochter Sabrina geboren. 

 

Der Kleinhandel mit Lebensmitteln (Mehl, Grieß, Teigwaren, Wurstwaren, Zucker-waren, Nudeln,…) wird seit 1979 betrieben. Milchprodukte gibt es seit 1985 und  Eduscho-Kaffee unmittelbar danach. Bis zum heutigen Tag stellt die Bäckerei Beiglböck einen Nahversorger in der Gemeinde dar.

Kurz vor Hansis Tod wurde eine moderne Mehlsiloanlage, sowie andere Maschinen (Wassermischgerät, Sauerteiggerät,..) an-geschafft. So konnte der Arbeitsablauf in der Bäckerei erheblich erleichtert werden.

 

Seit 1992 führt Gabi Beiglböck, heutige Diewald die Bäckerei. Ende der 90er Jahre wurde die Lieferscheinerfassung und die Faktura auf Computerunterstützung umgestellt. Zahlreiche Geräte wurde laufend erneuert. Im Jahr 2000 wurden die Außenanlagen der Bäckerei neu gestaltet.

 

Die Mitarbeiter:

•Unter Johann Beiglböck waren in der Backstube Josef Forthuber, Hermann Geyer, Willi Beiglböck und Kurt Pichler beschäftigt.
•Walter Schabauer erlernte in der Bäckerei Beiglböck den Beruf des Bäckers. Seit 1992 führt er die Backstube mit großem Geschick.
•Nach erfolgreich abgelegter Ausbilderprüfung durch Gabi konnten Hans-Peter Kager und später auch Daniel Kader zum Bäcker ausgebildet werden. 

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